Georgien

Georgien ist seit Jahrzehnten das Ziel russischer Informationsmanipulation und Einflussnahme, einschließlich kremlfreundlicher Desinformation. Gemäß dem Desinformationsregelwerk des Kremls ist Georgien schon länger das Ziel irreführender und falscher Narrativen, die seine Unabhängigkeit zu untergraben, seine territoriale Integrität in Frage zu stellen und seine Souveränität zu schwächen versuchen. Durch haltlose Anschuldigungen über westliche Versuche, in Georgien eine „Farbrevolution“ anzustacheln, über das Befeuern von Desinformationsnarrativen zum Schüren antiwestlicher Stimmungen bis hin zur Gefährdung des Gesundheitswesens durch Verbreitung von Mythen über Impfungen und direkte Lügen über biologische Forschungslabore wurde in Georgen von der russischen Desinformation kein Thema ausgelassen. Seit Russlands groß angelegter Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat das Informationsumfeld in Georgien auch einen Anstieg an kremlfreundlicher Desinformation erfahren, die vor allem Georgiens Bestrebungen mit Europa ins Visier nimmt und sowohl von externen als auch internen Akteuren verbreitet wird.

Die East StratCom Task Force beobachtet den Informationsraum und hat aufschlussreiche Beispiele für die relevantesten Desinformationsnarrative in der unten zu findenden EUvsDisinfo-Datenbank gesammelt.

4 articles
Die Kreml-Roadshow

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Kremlnahe Desinformationen loben Russlands Freunde, lenken von der Misere in der Ukraine ab, geben dem Westen die Schuld und verbreiten Verschwörungstheorien.
Die Quadratur des Kreises

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Gab es Drohungen von russischer Seite, Atomwaffen gegen Dänemark einzusetzen? Die Fakten sind belegt. Deutsche Version des Disinformation Review vom 1. Juni 2017.

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RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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