Warum haben die kremlfreundlichen Medien Angst vor Greta?

Warum haben die kremlfreundlichen Medien Angst vor Greta?

„Ein krankes Mädchen, das nicht nur dumm, sondern auch naiv ist“ und „die Prophetin einer neuen totalitären Bewegung“ – mit diesen Aussagen reagierte das staatlich kontrollierte russische Fernsehen auf Greta Thunberg und ihre Rede vor den Vereinten Nationen in der vergangenen Woche.

Der Kreml liest 1984: Desinformation ist Wahrheit

Der Kreml liest 1984: Desinformation ist Wahrheit

Die Nachrichtenagentur Sputnik Lettland kommentierte die Resolution des Europäischen Parlaments zur Bedeutung des europäischen Geschichtsbewusstseins für die Zukunft Europas mit einem Zitat aus George Orwells Roman 1984: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft“.

Verbrannte Erde im (Des-)Informationskrieg

Verbrannte Erde im (Des-)Informationskrieg

Die Taktik der verbrannten Erde hat sich in der konventionellen Kriegsführung bisweilen als erfolgreich erwiesen. Wie funktioniert sie in der Welt der Desinformation?

Baltische Brutalität?

Baltische Brutalität?

Kremlfreundliche Desinformationen zeichneten diese Woche (wieder einmal) ein dunkles Bild von den baltischen Staaten. Zuerst wurde die lettische Armee beschuldigt, 1991 während Lettlands Abkehr von der Sowjetunion in die Unabhängigkeit Zivilisten erschossen zu haben. In einer neuen russischen Dokumentation über „Pseudo-Revolutionen“ wurde behauptet, Offiziere der lettischen Armee hätten Zivilisten erschossen „vergleichbar mit den Ereignissen auf dem Maidan 2014“.

Wie viele nicht-existierende Äpfel passen in zwei Äpfel?

Wie viele nicht-existierende Äpfel passen in zwei Äpfel?

Die Verwirrung des Publikums ist eines der Ziele der kremlfreundlichen Desinformationskampagne. Eine dafür verwendete Technik ist es, uns dazu zu bringen irrelevante Fragen zu stellen und unsere Energie in die Suche nach Antworten auf eben diese Fragen zu stecken.

Auf den Spuren einer Desinformationskampagne

Auf den Spuren einer Desinformationskampagne

Im Jahr 2018 gab es bereits einige Beispiele der anhaltenden Desinformationskampagne zu sehen. Zuerst Desinformation rund um die Vergiftung Skripals, dann versuchte eine Nebelwand die Fakten bezüglich des Chemiewaffenangriffes in Duma zu verschleiern und diese Woche gab es ein Wiedersehen mit Desinformationen, die das Desaster rund um die MH17 begleiten.

Kinder im Rampenlicht der Desinformationen

Kinder im Rampenlicht der Desinformationen

„Die OPCW ist kein Theater“, bemerkte am 26. April Peter Wilson, der britische Gesandte zur OPCW. Doch die Diskreditierung besagter Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) und ihr Missbrauch als Plattform für eine Desinformationskampagne war genau das, was Russland letzte Woche versucht hatte. Wie so oft wurden Kinder in das Rampenlicht der Desinformationen gestellt.

Wenn nichts wahr und alles möglich ist

Wenn nichts wahr und alles möglich ist

Während der letzten paar Wochen war die Verbreitung von zwei wesentlich Kampagnen innerhalb der kremlfreundlichen Desinformationsmaschinerie zu beobachten: Die Desinformationen rund um die Vergiftung der Skripals, bei der die Zahl der dazu von kremlfreundlichen Quellen verbreiteten Narrative mittlerweile bei 31 (!) liegt; und die massive Kampagne, die auf den jüngsten Chemiewaffenangriff in Syrien abzielte.